ERAS2 ist ein Client-Server-System. Der Begriff „Server“ bezieht sich dabei konkret nur auf einen Datenbankbankserver, der in der Standardausführung ein MariaDB-Datenbanksystem ist (siehe auch Voraussetzungen und technische Grundlagen).
Weitere Informationen zur MariaDB-Datenbank erhalten Sie hier.
Welche Betriebssysteme unterstütz werden, erfahren Sie hier für Linux und macOS und hier für Microsoft Windows Systeme.
Die Arbeitsstationen (Clients) greifen i.d.R. über das Netzwerk auf die Datenbank zu. Es kann allerdings auch alles auf einem PC installiert sein, so dass das „Netzwerk“ der eigenen Rechner ist.
Häufige Szenarien sind somit folgende:
Bei einem Einplatzsystem werden sowohl der ERAS2-Client (das eigentliche ERAS2-Programm) und der Datenbankserver auf einem PC installiert.
In diesem Fall ist keine gesonderte Netzwerkeinstellung notwendig. I.d.R. können Sie in den Einstellungen zur Datenbank, die IP-Adresse 127.0.0.1 verwenden. Den Port zur Datenbankkommunikation, den Nutzernamen und das notwendige Passwort für die Datenbank, können Sie bei der Grundinstallation der Datenbank vornehmen.
In einem lokalen Netzwerk befindet sich die Datenbank auf einem zentralen System (Server, PC, NAS etc.) und die lokalen Arbeitsstationen greifen gemeinsam darauf zu. Für den zentralen Datenbankserver ist nur die Unterstützung der MariaDB-Datenbank notwendig. Somit muss dies kein Microsoft Windows System sein, sondern kann auch ein Linux-System, ein NAS mit Linux oder auch ein Apple-System sein.
Die ERAS2-Arbeitsstationen greifen über einen „Verteiler“ (Switch, Hub, Router, etc.) auf eine zentrale Datenbank zu, die entweder auf einem ausgewiesenen Server oder einer weiteren ERAS2-Arbeitsstation läuft. Für den Betrieb ist es notwendig, dass vom „Server“ der Netzwerkname oder IP-Adresse und der für die Datenbank konfigurierte Port bekannt sind. Diese Daten sind zusammen mit Nutzername und Passwort in der ERAS2-Arbeitsstation einzutragen (siehe auch Mandantenverwaltung)
Auf für den Homeofficezugriff oder die Verbindung von mehreren Standorten ist ERAS2 geeignet. In diesem Zusammhang sollten Sie sich im Vorwege über einen gesicherten, verschlüsselten Zugriff aus dem Internet auf Ihr Firmennetzwerk informieren. I.d.R. werden dort Technologien wie VPN (Virtual Private Network) und Zertifikate zur Verschlüsselung zum Einsatz kommen.
Für die Verwendung des ERAS2-Archivs ist es notwendig, dass in einer Netzwerkumgebung ein zentraler, freigegebener Ordner erreichbar ist. In ihm werden die Bilddateien des Archivs gesichert. In der Datenbank liegen lediglich die Such- und Verschlagwortungskritierien mit einer Pfadreferenz auf das Verzeichnis.
Für den Ordner sind Leserechte erforderlich. Sollte kein zentraler Service die Daten archivieren (z.B. eine ERAS2-Arbeitsstation auf dem Server), so sind auch Schreibrechte für den Anwender der ERAS2-Arbeitstation notwendig, da dieser die Bilddateien im Verzeichnis ablegen muss.
Der Pfad zu dem zentralen Ordner ist pro Arbeitsstation hier einzustellen.
Grundsätzlich benötigen Sie die „üblichen“ ausgehenden Verbindungen in das Internet über die Ports 80 (http) und 443 (https).
Der ERAS2-Lizenzserver ab Version 1.20.6 muss über http://52.142.207.43:23770 erreichbar sein.
Ältere Versionen verwenden hier http://52.142.207.43:22770
Wenn Sie uns Backups schicken wollen, sollte zusätzlich http://52.142.207.43:81 erreichbar sein.
Updates und Patches werden i.d.R. über den Lizenzserver ausgeteilt. Sollte es dabei zu Verbindungsproblemen kommen, wird als 2.Weg ein FTP-Server genutzt.
Dieser wird dann von ERAS2 unter endianservices.endiancode.de:21 angefragt und sollte notfalls erreichbar sein.
Je nachdem wie Ihre Firewall eingestellt ist, kann es für den FTP-Lastausgleich im PASV-Mode notwendig sein, dass ebenfalls die Verbindungen zu 98.71.250.149 und 20.224.12.218 im Bereich der Ports 10000-10500 erreichbar sein müssen.