Eine UVI pro Objekt zu versenden ist sicherlich immer möglich. Wenn Sie aber teils einige hundert Objekte haben, wo UVI ausgestellt werden, dann kann dies sicherlich zu einem relevanten Zeitfaktor werden und sehr viel Arbeitszeit in Anspruch nehmen.
Daher ist seit der Version 1.22.5 im ERAS der UVI Massenversand verfügbar. Mit diesem haben Sie Möglichkeit, aus einer Übersicht heraus für alle oder ausgewählte Objekte die UVI mit einem Klick zu erzeugen.
Wenn Sie im Besitz einer UVI-Lizenz sind, steht Ihnen der Massenversand automatisch zur Verfügung. Sie finden Ihn als Datenexport =⇒ UVI Massenausgabe im ERAS Datenaustausch-Bereich.
Wenn Sie auf den Datenexport UVI Massenversand klicken, wird zunächst der letzte mögliche oder letzte ausgewählte Monat für die UVI-Erstellung ermittelt und kalkuliert.
Sie sehen den Fortschritt der Berechnung auf dem Bildschirm im Ladebalken.
Im oberen Abschnitt sehen Sie die Steuerungsoptionen für die Massenausgabe.
Grundsätzlich ist es wichtig, einen Überblick zu bekommen, wo bereits Monatswerte eingeflossen sind. Dies können Sie am einfachsten über die Min.Ablesequote (Mindestablesequote) erreichen.
Natürlich ist es erstrebenswert, immer eine Quote von 100% zu erreichen (alle Geräte haben einen relevanten/passenden Monatswert), doch ist dies in der Praxis nicht immer möglich. ERAS2 interpoliert dann diesen Wert aufgrund der üblichen Kriterien wie Trend, Heizgradtagen etc.
Die Standardeinstellung für die Quote ist 95%. Sie können diesen Wert aber auch entsprechend anpassen.
Die Auswahl der Mindestablesequote hat zur Folge, dass alle Objekte, die noch nicht erzeugt und eine Ablesequote größer oder gleich der Mondestablesequote automatisch vorselektiert sind und ohne weitere Klicks ausgegeben werden können.
Bei der hier im Beispiel gewählten Quote von 95% ergibt sich z.B. folgendes Bild:
rote Markierunggelbe Markierung nur ein Hinweis, falls Sie die Daten nochmals prüfen wollen. Eine Vorselektion ist nicht erfolgt, da die UVI für dieses Objekt im gewählten Monat bereits ausgegeben wurde (grüne Markierung)
Unter der Min.Ablesequote haben Sie die Auswahl des Ausgabemonats. Dieser wird in einer Liste der letzten 18 Monate dargestellt.
Sie können somit auch noch vergangene Monate über die Massenausgabe erzeugen. Nach Änderung der Quote oder des Ausgabemonats wird der Status des jeweiligen Montas neu berechnet.
In der Spalte Ablesedatum sehen Sie dann den letzten (nächsten) relevanten Ablesewert in dem Objekt zum gewählten Monat. Idealerweise natürlich am letzten Tag des Monats, kann aber auch ein Wert innerhalb des Monats sein.
Am Beispiel von Objekt 007143 sehen Sie, dass zwar der Oktober ausgegeben werden soll, der letzte Empfang in dem Objekt resultiert allerdings vom 14.05.2025 und somit in einer Ablesequote von 0%.
Nehmen wir hier z.B. einen Ausgabemonat von 03.2025 dann ergibt sich für das Objekt 007143 ein anderes Bild:
Die Spalte UVI zuletzt zeigt Ihnen eine allgemeine Information, wann eine UVI für dieses Objekt zuletzt erzeugt wurde - unabhängig vom gewählten Ausgabemonat.
Je nachdem, wie die Nutzer in dem jeweiligen Objekt Ihre UVI erhalten sollen, wird Ihnen in der Spalte UVI Typen eine Liste der Ausgabearten angezeigt:
K = keine UVI P = UVI per Post E = UVI per E-Mail O = UVI im Kundenportal / Online
Somit bedeutet die Anzeige
grauen Markierung versehen und werden - egal wie die Ablesequote ist - nicht automatisch in die Selektion übernommen
In der Massenbearbeitung ist es sicherlich nicht gut, alle Objekte in der Liste einzeln zu selektieren. Auch wird schnell der Überblick verloren, wie viele UVI noch ausgegeben werden müssen bzw. erzeugt wurden.
Die Tabelle in dieser Maske zeigt Ihnen alle Objekte, die für eine UVI vorgesehen sind.
Unter dem Button Alle wird Ihnen diese Anzahl angezeigt. Wenn Sie auf den Button klicken, werden alle Objekte in der Tabelle zur Ausgabe selektiert - unabhängig von Status (bereits ausgegeben ja/nein) oder Ablesequote.
Alle gültigen zeigt Ihnen die Anzahl der UVI Objekte an, die die Ablesequote für den gewählten Monat erfüllen. Dabei wird der Ausgabestatus aber nicht berücksichtigt - nur die Ablesequote ist relevant. Bei einem Klick, werden genau diese Objekte selektiert.
Alle fehlenden zeigt Ihnen die Summe der Objekte an, deren Ablesequote für den gewählten Monat größer oder gleich der „Min.Ablesequote“ ist und die noch nicht erzeugt wurden (Rest)
Der Button Keine deselektiert alle Objekte.
Wenn Sie eine Tabelle sehen, wo einzelne Objekte keine 100% Quote haben, werden Sie sich sicherlich fragen, welche Geräte hier betroffen sind.
Damit Sie nun nicht in den Gerätedaten des Objekts lange suchen müssen, können Sie sich mit einem Klick auf Fehlende Geräte eine Excel-Liste ausgeben lassen, wo diese Geräte aufgeführt sind.
Diese Liste zeigt Ihnen alle Geräte an, die in dem betreffenden Monat nicht empfangen wurden.
Ebenso wird Ihnen das letzte Empfangsdatum und die Art der Ablesung mit angezeigt. Somit können Sie schnell erkennen, ob ein Gerät ausgefallen ist oder ggf. seit dem Einbau gar nicht empfangen wurde.
Relevant sind hier nur Geräte, die in der UVI berücksichtigt werden: HKV, WWZ und WMZ.
UVI relevantes Gerät ist. Hier wird im Datenbestand des Gerätes geschaut, ob das Gerät bereits in der Vergangenheit einen MO-Wert hatte, es an der Position eines Gerätes mit MO-Wert getauscht wurde oder vergleichbare Geräte im Objekt MO-Werte haben. Daraus schließt ERAS auf die UVI Relevanz dieses Gerätes
Damit der Massenversand mit all seinen Möglichkeiten (POST, E-Mail …) funktioniert, muss ERAS wissen, wie am einzelnen Objekt die UVI ausgegeben werden soll.
Dies stellen Sie, wie bisher gewohnt, direkt am Objekt im UVI Reiter ein.
Wie gewohnt, aktivieren Sie die UVI-Ausgabe mit UVI aktiv. Ergänzen Sie, wenn nötig, manuelle Faktoren und wählen Sie die Ausgabe der Daten auf dem UVI-Formular.
Wichtig hier: Speichern Sie alle Änderungen, so dass die Massenausgabe auf diese Einstellungen zurückgreifen kann.
Die Nutzereinstellungen für UVI-Ausgabetyp, ggf. E-Mailadresse etc. bearbeiten Sie weiterhin wie gewohnt. Die Massenausgabe bedient sich dann immer an den aktuellen Daten.
Ab Version 1.23.0 steht auch die Ausgabe alle UVI per Post zur Verfügung. Die dabei erzeugten UVI-Objekte legen auf Ihrem Desktop einen Ordner an, in dem nach dem Ausführen der Ausgabe alle PDF-Dateien der UVI mit der entsprechenden Einstellung abgelegt sind.
Wenn Sie alle Einstellungen vorgenommen haben und die Selektion erfolgt ist, klicken Sie auf den Button Exportieren.
Während des Exports werden nun alle UVIs für die selektierten Objekte ausgegeben. Den Fortschritt können Sie zum einen an der blauen Einfärbung der Objektnummer sehen oder dem Fortschrittsbalken unter der Tabelle.
Zusätzlich sehen Sie wie gewohnt, die einzelnen Schritte der Ausgabe im Objekt unten in der Statusleiste.
Nach der Ausgabe, wird er Status der Tabelle neu berechnet …
Die neu grün gefärbten Ausgaben zeigen den erfolgreichen Status der Ausgabe an.
Sie sehen aber auch, dass einige Objekte zuvor selektiert waren, jetzt wieder selektiert sind, aber nicht grün eingefärbt sind - hier gab es Fehler bei der Ausgabe.
Um hier einen vollständigen Überblick zu bekommen, erhalten Sie - ebenfalls wie gewohnt - am Ende der Ausgabe ein Protokoll angezeigt:
Sie können also die einzelnen E-Mails, Post-UVIs aber auch Fehler mit entsprechendem Hinweis sehen.
Wichtige Neuerung: Das Protokoll wird nun, wie alle UVI-Dokumente auch, archiviert und steht Ihnen später auch im Archiv zur Verfügung. Dies gilt sowohl für den Massenversand, als auch für die Einzelausgabe der UVI.
Bei der Einzelausgabe finden Sie das Protokoll unter der entsprechenden Objektnummer, beim Massenversand sind eine Vielzahl von Objektnummer enthalten, daher suchen Sie dort am besten mit dem Filter
Information und dem Suchbegriff Massenausgabe und ohne Objektnummer