Komplexere Differenzrechnung 2
In diesem Beispiel werden Flächenverteilung, Brennstoffabzug und WW nach Formel mit einer Differenzrechnung kombiniert.
In diesem Objekt gibt es zwei Heizgruppen, wovon eine klassisch mit HKV ausgestattet ist und die zweite mit dem zentralen WMZ gemessen wird. Bei der zweiten Gruppe erfolgt die Umlage nach m² Heizfläche.
Da vor der WW-Gruppe kein WMZ vorhanden ist, wird die benötigte Energie nach Formel berechnet. Eine Nutzeinheit ist hierbei lediglich an der Heizgruppe H1 und am Kaltwasser als Differenzzuweisung beteiligt.
Heizung
Durch die Einstellung H2 = Brennstoffabzug wird folgende Berechnung angewandt:
Zunächst wird der Energiebedarf der W1 nach Formel berechnet. Die hieraus ermittelte Energie wird vom WMZ vor der H1 (gleiches Gerät wie am EV) abgezogen. Die Restenergie wird der H2 zugeordnet und gemäß der Einheiten der HKV verteilt. Um diesen Abzug zu ermöglichen, ist es wieder wichtig, dass der WMZ sowohl am EV als auch vor der H1 eingetragen wird. Wäre er nur vor der H1, würde der Abzug der W1-Energie nicht erfolgen.
Wasser
Die K1 hat einen vorgeschalteten KWZ. Da eine Differenzzuweisung an einen Nutzer erfolgen soll und es eine WW-Gruppe gibt, deren Wasserverbrauch zur Ermittlung der KW-Differenz ebenfalls abgezogen werden muss, ist es auch hier wieder wichtig, dass der KWZ sowohl am EV als auch vor der K1-Gruppe eingetragen wird. Die Berechnung der Differenzmenge ist dann folglich
[Differenzmenge Kaltwasser] = [Wassermenge K1] - [Wassermenge W1]
Maskenaufbau im ERAS2
Am Energieverwerter sind somit der WMZ und der KWZ einzutragen.
Die Eintragungen für die H1 :
Die Eintragungen für die H2:
Die Eintragungen für die W1:
… und abschließend noch die K1 mit Differenznutzer:
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