handbuch:datenaustausch:datenimport:arge_ml-satz

Datenimport ARGE ML-Sätze

Um einen ML-Datensatz in das ERAS 2 zu übernehmen ist als erstes die Datensatzversion relevant. Hiernach muss entweder der Importer für die ARGE ML-Satz Version 2.1 oder der Importer für die Version 3.x ausgewählt werden. Wird der falsche Importer gewählt erscheint eine Fehlermeldung die anzeigt, das in der ausgewählten Datei keine Datensätze des entsprechenden Formats gefunden wurden.

  1. Über den blauen „…“ Knopf wird die zu importierende Datei ausgewählt.
  2. Über das Kontrollkästchen daneben angegeben, ob der Importer über die in der Datei angegebene Objektnummer eine Zuordnung zu entsprechenden Objekten im ERAS 2 vornehmen soll. Wenn die Box nicht angewählt ist muss man das entsprechende Objekt aus der Liste der ERAS 2 Objekte auswählen und dann in der Auswahlbox die Datei auswählen. Wenn die Objektnummer der Hausverwaltung von der ERAS 2 Objektnummer abweicht kann man im ERAS 2 unter Stammdaten / Objekte im Feld ARGE-Objektnummer die Objektnummer der Hausverwaltung hinterlegen!
  3. An- oder abwählen ob die Nutzeradressen aus den M-Sätzen übernommen werden sollen. Da das ERAS 2 derzeit keine Nachsendeadressen am Nutzer kennt sollte dieser Haken im Normalfall abgewählt sein und nur angewählt werden wenn ein Objekt neu angelegt werden soll oder wenn nur die tatsächlichen Wohnungsadressen in der Datei stehen.
  4. Der dann folgende Haken gibt an ob die in der Datei hinterlegten Flächen, Personenanzahl usw. übernommen werden soll. Ist der Haken gesetzt, werden vorhandene Daten im Zweifelsfall überschrieben. Es sollte also sichergestellt sein, dass die Datei die richtigen Angaben enthält.

Um zu erkennen welcher M-Satz zu welchem ERAS 2 Nutzer gehört oder ob ein neuer Nutzer angelegt werden muss wird wie folgt vorgegangen

  1. Als erstes wird die Nutzeinheit ermittelt, dafür wird die 'Wohnungsnummer' aus dem M-Satz mit den Nutzeinheiten des Objektes abgeglichen. Wird keine Nutzeinheit mit dieser Nummer gefunden wird diese angelegt.
  2. Nun wird geschaut ob es einen Nutzer gibt dessen 'Von' Datum mit dem im M-Satz angegebenen 'Von' Datum übereinstimmt. Wird hier ein Nutzer gefunden wird dieser für die weitere Verarbeitung verwendet.
  3. Wurde hier kein Treffer gefunden, wird der im M-Satz enthaltene Kundenordnungsbegriff mit den Nutzern in der zuvor ermittelten Nutzeinheit abgeglichen. Wird hierbei genau 1 Nutzer gefunden wird dieser Nutzer für den Datenabgleich verwendet.
  4. Wurden im vorherigen Schritt mehr als 1 Nutzer gefunden, wird davon ausgegangen das der Kundenordnungsbegriff durch den Kunden nicht pro Nutzer, sondern pro Nutzeinheit verwendet wird. Bei der weiteren Filterung werden nacheinander Art der Nutzung und die Namensfelder abgeglichen. Wenn danach ein Nutzer übrig bleibt wird dieser verwendet, bleibt keiner übrig oder wurde auch schon in den vorherigen Schritten kein Nutzer gefunden wird ein neuer Nutzer angelegt sofern der Nutzungszeitraum nicht mit existierenden Nutzern kollidiert. Bleibt am Ende mehr als 1 Nutzer übrig wird die Liste der Nutzer nach dem 'Bis' Datum sortiert und der erste Nutzer zurückgegeben dessen 'Bis' Datum größer als das im M-Satz angegebene 'Von' Datum ist.
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  • Zuletzt geändert: vor 15 Monaten
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