Grundlagen

Nach wir für Sie die UVI-Lizenz aktiviert haben, können Sie das UVI-System im ERAS2 nutzen. Hierzu sind folgende Punkte zu beachten.

Die Verteilung der UVI wird derzeit in 4 Bereiche unterteilt:

Es kann festgelegt werden, dass es ein Nutzer keine UVI erhalten soll.

Post

Die UVI soll per Post oder Hausverteilung zugestellt werden. Hierzu ist das Layout der UVI so ausgelegt, dass der Empfänger wie auf einem Brief üblich angedruckt wird und ein handelsüblicher Sichtumschlag genutzt werden kann.

Ist für den Nutzer eine Email-Adresse hinterlegt, so kann ERAS die UVI auch direkt per Email ausgeben und die UVI als PDF der Email anhängen.

Auch für den Online-Zugang ist zunächst eine Email-Adresse notwendig. An diese wird bei der Aktivierung des Nutzers als Online-Empfänger, direkt eine Email mit den ersten Zugangsdaten versendet. Nach dem ersten Login kann der Nutzer das Kennwort ändern. Die Zugangsdaten für den Nutzer sind somit seine Email-Adresse und das Kennwort. Er hat aber außer seinem Downloadbereich keinen weiteren Zugang zu Daten des Kundenportals.

Wo ist die App?
Eventuell vermissen Sie in dieser Aufstellung eine App. Diese wird kommen, nur aktuell ist der Mehrwert einer App für den Nutzer noch nicht gegeben. Wenn es eine App nur für die UVI gäbe, so würde ein Nutzer wahrscheinlich 1-2 Minuten im Monat dort nachsehen. Nach dem 3 oder 4 Monat vielleicht gar nicht mehr, da er sein Verbrauchsverhalten gut genug kennt. Für diese sehr übersichtliche Nutzungsdauer und den Einsatzbereich, würde sich aktuell noch keine App lohnen. Daher denken wir hier eher an weitere Funktionen, die zur UVI noch dazu kommen: Download der Einzelabrechnung, Benachrichtigung für Termine mit dem Monteur/Ableser oder auch Schadensmeldungen für die Hausverwaltung. Wenn ein oder zwei weitere Features dazukommen, macht die App auch wirklich Sinn und … sie wird kommen 8-)

Bei der UVI gibt es neben dem reinen Datenthema „Verbrauch“ noch ein weiteres: „Datenschutz“.
Zieht ein Nutzer aus, so möchte er sicher nicht, dass sein Nachmieter die entsprechenden Verbräuche kennt. Ebenso möchte der neue Nutzer nicht, dass der Vormieter sieht, wie es mit den Verbräuchen weitergeht. Folglich muss dort eine saubere Zugriffstrennung erfolgen. Da dies zeitlich Nahe des Nutzerwechsels erfolgen muss, kann im Grunde nur Ihr Kunde (die Hausverwaltung, der Eigentümer etc.) diese Daten pflegen. Vor der UVI war es sicherlich meist so, dass Sie i.d.R. einmal im Jahr zur Endabrechnung die Nutzerwechsel des vergangenen Jahres gemeldet bekommen haben, was in Hinblick auf die UVI sicherlich zu spät sein dürfte.
Die Informationen, welcher Nutzer eine UVI per Post, per Email oder Online bekommen soll, wird ebenfalls Ihr Kunde am besten wissen. Somit hat dieser die Möglichkeit, die Daten im Kundenportal einzutragen und zu pflegen. Anhand der Ein- und Auszugsdaten grenzt das ERAS-System dann die Zugriffe auf die UVI ab.

Im Idealfall haben Sie ein Gateway-System am ERAS2 angeschlossen, so dass die Daten möglichst automatisch und zeitgesteuert bei Ihnen einlaufen. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen Sie organisatorisch dafür sorgen, dass die Daten des Vormonats möglichst zeitnah in Ihr ERAS2 eingespielt werden. Hierzu können Sie bereits vorhandene Verbindungen zu (S)FTP-Servern oder einen allgemeinen Datenaustausch nutzen. Beides kann auch mit dem im ERAS2 befindlichen (S)FTP-Client erleichtert werden.

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  • Zuletzt geändert: vor 4 Jahren
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